Die BWA kommt zu spät
Wenn die Zahlen vorliegen, sind wichtige Entscheidungen längst getroffen.
Wirtschaftskanzlei
Sparrings & Partner
Wir schaffen Zukunft für Ihr Unternehmen
Wir verbinden laufendes Rechnungswesen mit Liquiditätssteuerung, Managementreporting und persönlichem Sparring. Damit Sie früher erkennen, klarer entscheiden und wieder mehr Zeit für Ihr Unternehmen gewinnen.
Sie führen ein gesundes Unternehmen – und trotzdem fehlt Ihnen im entscheidenden Moment der verlässliche Blick nach vorn.
Wenn die Zahlen vorliegen, sind wichtige Entscheidungen längst getroffen.
Kontostand, Aufträge und Fälligkeiten ergeben noch keinen belastbaren Ausblick.
Belege, Rückfragen und Abstimmungen binden Zeit, die Ihnen im Tagesgeschäft fehlt.
Unterlagen müssen kurzfristig zusammengesucht und Zahlen erst erklärt werden.
Wir schaffen einen durchgängigen Prozess: von sauber verarbeiteten Geschäftsvorfällen über aussagefähige Monatszahlen bis zur konkreten Entscheidung mit Ihnen als Unternehmer.
Sie wählen den Umfang, den Ihr Unternehmen tatsächlich benötigt. Die drei Ebenen greifen nahtlos ineinander.
Wir organisieren und übernehmen laufende kaufmännische Prozesse digital, strukturiert und terminsicher.
Aus Buchhaltungsdaten werden belastbare Informationen für Ihre nächsten Entscheidungen.
Wir besprechen nicht nur Zahlen, sondern übersetzen sie gemeinsam mit Ihnen in konkrete Maßnahmen.
Welche Leistungsebene passt zu Ihrer Situation?
Unverbindlich klärenSie sehen nicht mehr nur, was war. Sie erkennen, was als Nächstes zu tun ist – mit Zahlen, denen Sie vertrauen können.
Keine unübersichtliche Großbaustelle, sondern ein strukturierter Einstieg mit klaren Verantwortlichkeiten.
Wir klären Ihre Ausgangslage, Ziele, Systeme und die dringendsten Engpässe.
Wir definieren Datenwege, Termine, Schnittstellen und die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater.
Reporting, Liquidität und Maßnahmen werden in einem festen Rhythmus aktualisiert und besprochen.
Wir priorisieren Handlungen und begleiten deren operative Umsetzung – persönlich und verbindlich.
Vorbehaltsaufgaben bleiben dort, wo sie hingehören. Gleichzeitig erhält Ihre Geschäftsführung die operative Unterstützung und vorausschauende Steuerung, die im Tagesgeschäft häufig fehlt.
Laufende Buchhaltung im gesetzlich zulässigen Umfang, kaufmännische Prozesse, Controlling, Planung, Liquiditätssteuerung und CFO-Sparring.
Jahresabschluss, Steuererklärungen, steuerliche Beratung und weitere gesetzlich vorbehaltene Tätigkeiten.
Nein. Wir ergänzen Ihren Steuerberater um operative kaufmännische Prozesse, Controlling, Liquiditätssteuerung und unternehmerisches Sparring. Steuerliche Vorbehaltsaufgaben bleiben beim Steuerberater.
Wir übernehmen die laufende Buchhaltung im gesetzlich zulässigen und individuell vereinbarten Umfang. Welche Aufgaben konkret bei uns, bei Ihnen oder beim Steuerberater liegen, definieren wir vor Mandatsbeginn eindeutig.
Nicht zwingend. Wir prüfen zunächst Ihre vorhandenen Systeme und Schnittstellen. Ein Wechsel erfolgt nur, wenn er fachlich und wirtschaftlich einen erkennbaren Vorteil bietet.
Nein. Besonders wertvoll ist die laufende Steuerung in gesunden Unternehmen, die wachsen, investieren, finanzieren oder eine Nachfolge vorbereiten. Unsere Krisenerfahrung stärkt dabei die Frühwarnung.
Mit einem unverbindlichen Erstgespräch und einem kompakten Quick-Check. Danach erhalten Sie eine klare Leistungsabgrenzung, einen Umsetzungsplan und eine transparente Vergütungsvereinbarung.
Schildern Sie uns kurz Ihre heutige Situation. Wir sagen Ihnen offen, ob und wie wir Ihre Buchhaltung und Unternehmenssteuerung sinnvoll verbinden können.
Vertraulich, persönlich und ohne Verpflichtung. Vor Mandatsbeginn erhalten Sie eine klare Leistungs- und Vergütungsvereinbarung.

Die Frage „Was ist mein Unternehmen wert?“ beschäftigt Unternehmer häufig nicht erst im Verkaufsfall. Nachfolgeüberlegungen, strategische Optionen oder schlicht Neugier führen viele dazu, Online-Bewertungstools zu nutzen.
Die Ergebnisse wirken konkret. Teilweise sogar professionell aufbereitet.
Doch die entscheidende Frage lautet:
Wie belastbar sind diese Werte tatsächlich?
Dieser Beitrag beleuchtet die strukturellen Schwächen von Online-Unternehmensbewertungen – und erklärt, warum sie immer zu falschen Entscheidungen führen.
1. Methodische Simplifizierung
Online-Tools arbeiten meist mit stark vereinfachten Modellen:
Was fehlt:
Das Ergebnis ist ein mathematisch sauber wirkender, aber ökonomisch unzureichend fundierter Indikationswert.
2. Die zentrale Schwäche: Falsche Datengrundlage
Noch gravierender ist ein strukturelles Problem, das häufig übersehen wird:
Online-Tools greifen in der Regel auf Jahresabschlussdaten zurück.
Doch der handelsrechtliche Jahresabschluss verfolgt eine andere Zielrichtung als eine investorenorientierte Bewertung.
Der Jahresabschluss dient primär:
Er dient nicht der wertmaximierenden Darstellung nachhaltiger Ertragskraft.
Im Gegenteil:
Viele inhabergeführte Unternehmen nutzen bilanzpolitisch zulässige Spielräume zur Ergebnisreduzierung – aus steuerlichen Gründen.
3. Typische ergebnisverzerrende Positionen in inhabergeführten Unternehmen
In nahezu jedem mittelständischen Abschluss finden sich Positionen, die für Bewertungszwecke korrigiert werden müssen.
Überhöhte Personalkosten für Angehörige
Beispiele aus der Praxis:
Diese Aufwendungen würden einem fremden Dritten in dieser Form nicht entstehen. Bewertungslogisch handelt es sich um verdeckte Gewinnentnahmen.
Nicht betriebsnotwendige Aufwendungen
Typische Fälle:
Diese Positionen mindern das operative Ergebnis – sind aber für die nachhaltige Ertragskraft irrelevant.
Inhaberspezifische Vergütungsstrukturen
Oder umgekehrt:
Beides verzerrt die EBITDA-Basis.
4. Mathematische Wirkung auf den Unternehmenswert
Bewertungsformel:
Unternehmenswert = EBITDA × Multiple
Ist das EBITDA aufgrund steuerlicher oder familiärer Struktur verzerrt, wirkt sich dies unmittelbar auf den Unternehmenswert aus.
Beispiel:
Tool-Wert: 3,6 Mio. EUR
Tatsächlicher Wert: 4,8 Mio. EUR
Differenz: 1,2 Mio. EUR – allein durch fehlende Normalisierung.
5. Keine Transaktionslogik
Ein Online-Tool berücksichtigt nicht:
Der reale Kaufpreis entsteht jedoch genau in dieser Struktur.
6. Psychologischer Ankereffekt
Ein weiterer Risikofaktor ist psychologisch:
Ein angezeigter Wert wird zum mentalen Referenzpunkt.
Ist er zu niedrig, entstehen:
Ist er zu hoch, blockiert er spätere realistische Verhandlungen.
7. Warum gibt es dann Online-Unternehmensbewertungen?
Die Antwort ist betriebswirtschaftlich einfach.
Nahezu alle Online-Bewertungstools dienen primär der:
Typischer Ablauf:
Das Tool ist Marketinginstrument – kein Bewertungsgutachten.
Problematisch wird es, wenn der Eindruck einer belastbaren Wertermittlung entsteht. Seriöse Anbieter und Profis die sich im Interesse ihrer Mandanten/Kunden mit der Unternehmernachfolge ernsthaft beschäftigen, nehmen von solchen Marketing-Instrumenten deutlich Abstand.
Das erklärt sich auch ganz einfach: Wenn Anbieter tricksen und falsche Vorstellungen wecken müssen, um an eine Beauftragung zu kommen – wann soll sich dann die Vertrauensbasis zwischen M&A-Partner und Mandant/Kunden bilden? Als Unternehmer sind sie doch mit einem Trick zum Abschluss gezogen worden. Wie können Sie erhoffen, dass mit dieser Ausgangshandlung später eine ordentliche, professionelle Transaktion umgesetzt wird?
8. Fazit
Online-Unternehmensbewertungen sind:
Wer eine belastbare Aussage zum Unternehmenswert benötigt, braucht:
Unternehmensbewertung ist keine Tabellenfunktion.
=> Sie ist eine strategische Entscheidungsvorbereitung!
Woran erkennen Sie also einen professionellen Partner für den Verkauf Ihres Lebenswerkes/ in der Unternehmernachfolge?
Neben weiteren Qualitätsmerkmalen (Zugehörigkeit zu führenden Mittelstandsverbänden u.a.) bietet er mit Sicherheit KEINE online-Unternehmensbewertung an.
*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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